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Am 23. Juli 2009 hat sich wieder ein Großteil der Senioren aus Krems II dem Kulturausschuss anvertraut, um gemeinsam „ins Blaue“ zu fahren. In diesem Jahr hieß das erste Ziel Lauenburg. In der Oberstadt wurde der Bus verlassen. Diejenigen, denen das Laufen schwer fällt, blieben im Schlosspark mit der Möglichkeit zu kurzen Spaziergängen und dem Blick über die Stadt und die Elbe. Die „Wanderer“ folgten der Fischertreppe in die Unterstadt, um sich dort ebenfalls an der Aussicht auf die Elbe zu erfreuen, sowie Einblicke in das hübsche mittelalterliche Stadtbild zu bekommen. Leider wurde der Entdeckerdrang für beide Gruppen vom einsetzenden Regen jäh eingeschränkt. Daher flüchtete die Oberstadtgruppe bald in ein Café, während die Unterstadt im schnelleren Schritt durchschritten wurde als geplant.

Wieder vereint fuhr der Bus die Ausflügler weiter durch das schöne Lauenburger Land, dem Elbe-Lübeck-Kanal folgend bis nach Salem. In Kaiser´s Hofcafé warteten nett gedeckte Tische, leckerer Kaffee und sehr gute Torte auf hungrige Gäste. Zum Glück war drinnen eingedeckt, denn ein Schauer der Kategorie Starkregen ließ jeden Wunsch, auf die Terrasse zu gehen, bald verschwinden. Das dritte Ziel des Tages war der „Amazonas des Nordens“. Über Ratzeburg ging der Weg an die Wakenitz zum Absalonshorst. Dort sollte ein Schiff die Gruppe erwarten, doch stattdessen gab es wieder Regen. Das Schiff kam zu spät - so viel zur deutschen Pünktlichkeit - aber die Wartezeit konnte glücklicherweise auf einer überdachten Terrasse verbracht werden. Die Wakenitz war wirklich beeindruckend. Auch wenn sie durch die Fensterscheiben betrachtet werden musste, konnte man sich vorstellen, wieso sie den Beinamen „Amazonas“ bekommen hat. Die Fahrt ging bis Rothenhusen, wo der Bus wartete, um alle nach Hause zu bringen.

Die Heimfahrt sollte eigentlich auf dem neuen Stück der Autobahn 20 erfolgen. Das haben die Asphaltblasen verhindert, die Straße war erst drei Tage später befahrbar. Dafür waren Regenblasen auf dem Weg die weitere Begleitung, wodurch der Abschlussumtrunk nicht an der Badestelle in Warder stattfinden konnte. Das Feuerwehhaus in Krems bot dann bewährten Schutz und keiner musste durstig nach Hause gehen. Der Laune der Teilnehmer konnte der mangelnde Sonnenschein in diesem Jahr aber keinen Strich durch die Rechnung machen. Alle waren vergnügt und freuten sich am Zusammensein. Der Kulturausschuss freut sich über die große Zustimmung und wird gerne für das nächste Jahr eine weitere „Fahrt ins Blaue“ planen.

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Text und Bilder:
H. Juethe