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Der Bus war gut gefüllt am 7. Juli 2011, als viele Senioren aus Krems II sich aufmachten zur "Fahrt ins Blaue". Man war gespannt, wohin es gehen würde und welche Erfahrungen der Tag so bringen würde. Die erste Station war die Fayencen-Stadt Kellinghusen mit dem Besuch der Töpferei Frank. Dort wurden uns das Töpferhandwerk und die Besonderheiten der Kellinghusener Fayencenmalerei nahe gebracht. Den nächsten Haltepunkt gab es sozusagen in der Nachbarschaft, in Hohenlockstedt auf dem Meierhof Möllgaard. Frau Möllgaard erläuterte Sinn und Zweck der Käsestraße Schleswig-Holstein. Der Meierhof übernimmt in diesem Erzeugerverbund die Vermarktung der Erzeugnisse aller Teilnehmer. Zum Vortrag wurde ein besonderes Molkegetränk, sowie drei Sorten Käse gereicht. Am Ende konnten die Teilnehmer im Hofladen einkaufen. Weiter ging die Fahrt durch die Marschlandschaft bis nach Glückstadt. Dort erwartete uns im Restaurant "Der kleine Heinrich" ein reichhaltiges Matjesessen, anschließend ein Rundgang durch die Stadt und entlang der Hafenkante. Dabei erläuterte die Reiseleitung Wissenswertes über die Besonderheiten dieser Stadt.

Bevor die nächste Station erreicht wurde, führte der Weg durch weitere Marschlandschaften, an der Elbe entlang und über Brockdorf nach Wilster. In diesem eher unscheinbaren Ort gibt es gleich drei Stätten, die einen Besuch lohnen: Die Rumflether Mühle Aurora, die historische Schmiede und Stellmacherei, sowie die tiefste Landstelle Deutschlands mit einem artesischen Brunnen. Dann kam der NO-Kanal in Sicht und konnte von der Brücke aus auch gut in Augenschein genommen werden. Hinter Brunsbüttel begann die Fahrt durch die Kooglandschaften. Bei der guten Weitsicht in dieser Gegend sahen wir eindrucksvoll die Bemühungen der Landwirte, die Natur zur Energieerzeugung zu nutzen. Immer mehr Windkraftanlagen sind in den letzten Jahren entstanden und prägen die Landschaft sehr. Ob es gefällt, ist Geschmackssache, doch viele Stromerzeuger erstellen nun auch Solaranlagen, was die Landschaft dann weniger verändert.

Nach einer kurzen Rundfahrt durch Friedrichskoog endete diese Reiseetappe in Friedrichskoogspitze. Im Café direkt am Deich empfingen uns gedeckte Tische mit Kaffee und Kuchen. Nach dem Kaffee wurde der Deich erklommen: Endlich die Nordsee sehen! Tja, weit gefehlt, Frau Nordsee hatte sich wieder einmal davon gemacht und war dann für die nächsten Stunden mal weg. Doch das größte Watt der Erde ist ja immer da und es gab auch ohne Wasser viel zu sehen hoch oben vom Deich.

Die Rückfahrt stand nun an. Diesmal wurde der Kanal per Fähre überquert, das legendäre Dorf Wacken durchfahren und ein Bogen geschlagen bis zum Naturpark Aukrug. Am Boxberg gab es einen letzten Halt vor dem Ziel und hier wurde in hübscher Umgebung der traditionelle Abschluss-Sekt ausgeschenkt. Nach kurzer Rückfahrt war dann auch schon Krems wieder erreicht. Müde aber voller Eindrücke machten sich alle auf den Heimweg.

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Für den Kulturausschuss:
Helena Juethe