blanko

Es war ja nicht nur die Frage, wohin der Weg uns führt auf der Fahrt ins Blaue am Siebenschläfertag! Viel spannender war die Frage nach dem Wetter: Eine Woche vorher über 30°C, 2 Tage vorher kalt und Dauerregen. Da war es dann natürlich sehr erfreulich, dass es fast den ganzen Tag über trocken blieb und in Mölln, unserem ersten Ziel, uns Sonnenschein empfangen hat. In Mölln entließ uns der nette Busfahrer auf dem Mühlenplatz vor der historischen Stadtmühle. Sie ist einmal so bedeutend für die Stadt gewesen, dass im Stadtwappen ein Mühlrad zu finden ist! Von dort war es nur ein kurzer, schöner Weg in den denkmalgeschützten Stadtpark. Und wer schaute gleich hinter dem Eingang um die Ecke? Till Eulenspiegel! Nicht nur als Skulptur, sondern auch leibhaftig. Till führte uns zum Theater und erzählte dort freche Geschichten aus seinem und unserem Leben.

Anschließend hatten die Teilnehmer die Wahl, entweder im Park zu verweilen oder an einem kleinen Stadtrundgang teil zu nehmen. Der Rundgang führte bei der alten Gerberei wieder aus dem Park heraus in die Grubenstraße. Vorbei am Haus des Brandanschlages von 1992 und über die Hauptstraße zum Heilig-Geist-Hospital. Hier soll das Leben von Till Eulenspiegel zu Ende gegangen sein. Einen Blick auf die Anlegestelle für Rundfahrten über Möllns Seen und dann weiter durch die Gassen hinauf zum berühmtesten Platz der Stadt mit der Nikolaikirche, dem Eulenspiegel-Brunnen, den Museen und der Tourist-Info. Von hier aus ist auch die Alte Apotheke zu sehen, in der Samuel Hahnemann die ersten homöopathischen Heilmittel entwickelt hat. Am Mühlenplatz nahm uns der Bus wieder auf und die Fahrt ging weiter nach Buchholz am Ratzeburger See. Hier empfing uns erneut die Sonne und ein herrlicher Ausblick über den See. Nach Erkundung von Gelände und Hofladen konnten dann ausgiebig Kaffee und köstlichster Kuchen genossen werden.

Um noch genügend Zeit für den letzten Programmpunkt zu haben, wurde der kurze Weg über die Autobahn gewählt und schon bald war Pronstorf erreicht. In den Räumlichkeiten der Firma antique&art ist eine Ausstellung aus Lettland zu sehen. Die Künstlerin hat dafür alte Koffer beleuchtet und mit über Jahre gesammelten Puppen und Spielzeug aus verschiedenen Epochen dekoriert. Texte an den einzelnen Vitrinen und ein kleiner Katalog informierten über die Ausstellung. Zum guten Schluss gab es im Garten des Hauses das traditionelle Glas Sekt zum Abschied. Die Heimfahrt war dann kurz und alle konnten sich vom Feuerwehrhaus aus mit vielen Eindrücken im Gepäck auf den Weg nach Hause machen. Tschüss und bis bald hieß es, wir treffen uns spätestens beim Kaffeenachmittag im Herbst wieder.

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Helena Juethe
für den Kulturausschuss